Methodik
Die Kunsttherapie
Die Kunsttherapie lässt sich in fünf Fachrichtungen unterteilen:
- Bewegungs- und Tanztherapie
- Drama- und Sprachtherapie
- Mal- und Gestaltungstherapie
- Intermediale Therapie
- Musiktherapie
In der Mal- und Gestaltungstherapie wird dem Klienten mithilfe künstlerischen Mitteln ermöglicht, Therapieinhalten unmittelbar zu bearbeiten und über das Probehandeln am Bild/Werk Veränderungen zu erwirken. Die „Arbeit am Bild/Werk“ durch den Klienten sowie die aktive Begleitung während des (Mal-)Prozesses sind von zentraler Bedeutung.

Das Bild (Werk) steht in einer Dreiecksbeziehung zum Klienten sowie zum Therapeuten. Diese Dreiecksbeziehung wird als kunsttherapeutische Triade bezeichnet. Es veranschaulicht die bedeutsame Wirkung des künstlerischen Mittels, das sogenannte „Dritte“, welches sowohl die Dynamik zwischen Therapeut und Klient beeinflusst, als auch neue Wahrnehmungs- und Erlebensweisen, Reflexionsmöglichkeiten und Handlungsoptionen ermöglicht. Die Kunsttherapie nutzt diese Triade, um innere und äussere Lebensverhältnisse so abzubilden, dass sie bearbeitbar und neu zentrierbar werden.
Die kunsttherapeutische Triade

Personenorientierte Maltherapie POM
Die Personenorientierte Maltherapie ist ein ressourcenorientierter Ansatz, der davon ausgeht, dass jeder Mensch mit einzigartigen Qualitäten geboren wird, die im Laufe des Lebens durch äussere Einflüsse überdeckt werden können.
Ziel der Therapie ist es, diese ursprüngliche Verbindung zur eigenen Individualität wiederherzustellen und die Selbstwahrnehmung zu stärken. Das Positive und die Ressourcen der Person stehen im Fokus, nicht die Defizite und Schwierigkeiten. Im Mittelpunkt steht das wertungsfreie Malen, bei dem die Bilder weder psychologisch noch künstlerisch interpretiert werden. Stattdessen dient der Malprozess als Ausdrucksform, um innere Prozesse anzustossen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erproben. Die Malende folgt spontanen Impulsen, ohne vorgegebene Themen oder Erwartungen, sodass Formen und Farben intuitiv entstehen.
Durch diese Methode können innere Kritik und Versagensängste abgebaut, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit gestärkt sowie der Umgang mit Emotionen verbessert werden. Belastende Gedanken und Gefühle werden geklärt, und die neu gewonnenen positiven Erfahrungen können in den Alltag integriert und wirksam umgesetzt werden.
Lösungsorientierte Maltherapie LOM®
Die Lösungsorientierte Maltherapie, entwickelt von Dr. phil. Bettina Egger und lic.phil. Jörg Merz, ist eine kunsttherapeutische Methode, die darauf abzielt, Anliegen und Probleme durch malende Interventionen zu klären und Lösungen zu finden.
LOM® kann bei folgenden Situationen/Anliegen hilfreich sein:
- Belastende Erlebnisse und Erinnerungen
- Belastende Symptome (sowohl emotionale als auch körperliche Beschwerden)
- Hinderliche Denkmuster und negative Kognitionen (Glaubenssätze)
- Beziehungssorgen und -klärungen (Beziehungskonflikte klären)
- Entscheidungsfindung
- Wünsche (neue Perspektiven erkunden und erarbeiten)
- Träume (Verarbeitung von Traumbildern)
Ziel der lösungsorientierten Maltherapie ist es, störende Erinnerungsbilder durch störungsfreie Bilder im Gehirn zu ersetzen, um neue Möglichkeiten und Denkweisen zu eröffnen.
Die humanistische Grundhaltung
Die kunsttherapeutische Methodik IHK ist tief verankert in der humanistischen Grundhaltung und beschreibt die Wertschätzung des Menschen und der Bilder/Werke sowie deren Wichtigkeit. Diese grundlegende Einstellung bildet das Fundament meiner therapeutischen Arbeit und ermöglicht einen respektvollen und empathischen Umgang mit meinen Klienten und ihren Werken.
Über mich
Lena Metzler
Als Kunsttherapeutin und erfahrene Ergotherapeutin ist es meine Leidenschaft, Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst neu zu entdecken und ihr volles Potenzial zu entfalten. Wer ich bin, was mich antreibt und wie ich Sie auf Ihrem Weg zur inneren Balance begleiten kann, erzähle ich Ihnen gerne!
